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Elektrohängebahn

Projektzusammenfassung Elektrohängebahn

Im iGF-Kooperationsprojekt zwischen der Universität Duisburg-Essen und der TU Dortmund ist ein neues Transportsystem für leichte Nutzlasten bis 20 kg als Demonstrator erfolgreich entstanden. Das System ist universell anwendbar, der Aufbau einfach und schnell konfigurierbar. Das entstandene modulare Streckensystem besteht aus einfachen und kostengünstigen Stahl-Normprofilen und Seilabschnitten (Baukastensystem), sodass das Elektrohängebahnsystem für geringe Lasten besonders für KMUs attraktiv sein kann.

 

Bahn1 Bahn2 Bahn3

 

Der Demonstrator kann Lasten bis 20 kg transportieren, bei einem Eigengewicht von unter 20 kg, sodass die 40 kg Gesamtmasse nicht überschritten wird. Das Hängebahnsystem ist besonders geeignet für die Überbrückung von weiten Transportwegen mit Neigungen bis 20°, beispielsweise zur Ver- und Entsorgung von Arbeitsplätzen mit Werkzeugen, Dokumenten, Ersatzteilen, Proben und Muster für die Qualitätssicherung. Des Weiteren ist eine vielfältige Nutzung des Systems möglich um beispielsweise Überwachungsfahrten mit Sensorik oder Wärmebildkameras durchzuführen, sowie Produktionsabläufe besser zu beaufsichtigen. Dabei helfen vor allem kleineren Unternehmen die geringen Anschaffungs- und Betriebskosten, die parallele Benutzung des Führungssystems durch mehrere Laufkatzen (drahtlose Kommunikation untereinander und mit einem Leitrechner) und die Nutzung der gegebenen Hallenstruktur. Das Streckensystem kann aufgrund des geringen Gewichtes evtl. an die stabilen Hallenträger verschraubt werden. Auch die hohe Geschwindigkeit bis 2 m/s sowohl vorwärts als auch rückwärts hilft bei einem schnellen Transport. Das Innovative an der Laufkatze ist, dass alle Aktuatoren und Sensoren sowie die komplette Steuerungstechnik im Fahrwerk beinhaltet sind. Der Akkubetrieb der Laufkatze ermöglicht eine völlig autark agierende Transporteinheit, die aufgrund des großen Akkus viele Stunden zur Verfügung steht. Auch die neuartige Weiche ist ein wichtiger Teil des Systems, da die Laufkatze allein die Fahrtrichtung wählen kann (kein Strom und keine Aktuatorik in der Weiche).

 

  • Fördermittelgeber: BMWi
  • Förderprogramm: Aif iGF
  • Förderkennzeichen: 19265 N
  • Projektträger: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.
  • Projektpartner: Universität Duisburg-Essen, TuL – Transportsysteme und –logistik

 

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